"das nest"- ein Ort des Angenommenseins...

    * vor & während der Familienplanung

    * für Kinder & (werdende) Eltern

    * bei Freud & Leid rund um "Familie werden - Familie sein"


Ein herzliches WILLKOMMEN auf meiner Internetseite...

 

In meiner Praxis biete ich neben 

Wohlfühlstunden & frühen Eltern-Kind-Angeboten auch heilpädagogische, traumapädagogische  sowie ergotherapeutische Leistungen an - spezialisiert auf das Thema

"Familie  wünschen - Familie werden - Familie sein"

 

Ggf. kann auch eine psychotherapeutische Begleitung nach dem Heilpraktikergesetz erfolgen.


Ebenso ist „das nest“ Standort der Bethanien Sternenkinder Miesbach-Otterfinghttps://www.bethanien-stiftung.de/angebote/bethanien-sternenkinder/

Die Bethanien Diakonissen Stiftung stellt hier kostenlose Angebote zum Thema „Fehlgeburt / stille Geburt / leere Wiege“ für Familien und Fachkräfte zur Verfügung.


Informiere Dich auf den folgenden Seiten oder nimm direkt Kontakt mit mir auf.

Ich freue mich auf Dich / Deine (werdende) Familie!

 

Herzlichst

       Bianca Steinbauer

 

Je nach Leistungsart kommen verschiedene Kostenträger/Zahlungsmodalitäten in Frage. Erkundige Dich auf den folgenden Seiten oder nimm zur Klärung der Kostenübernahme mit mir Kontakt auf.


Liebe Familien, leider besteht derzeit eine lange Warteliste und Terminananfragen für längere Begleitungen können wir derzeit leider schweren Herzens nicht mehr annehmen.

Kurzzeitbegleitung für Schwangere und Familien mit Neugeborenen sind jedoch mit bis zu max. 5 Terminen auf Nachfrage möglich.


Zudem bitten wir zu beachten, dass „das nest“ während der gesamten bayrischen Schulferien in der Regel keine Termine anbietet.



Bianca Steinbauer 

"das nest"

 

* Praxis für pädagogische  Begleitung & stabilisierende Krisenintevention bei Kinderwunsch, Schwangerschaft sowie im Baby- & Kleinkindalter

 

* Praxis für Heilpädagogik

 

* Privatpraxis für Ergotherapie

 

* Praxis für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)

 

präventive & therapeutische

Eltern-Kind-Angebote bzgl.

- Kinderwunsch

- Schwangerschaft

- Babyzeit

- Kleinkindzeit

- Vorschul- & Grundschulzeit

- "inneres Kind" im Erwachsenenalter 



eine Geburts-triologie

Herzlichen Dank für diesen ergreifenden Geburtsbericht an eine "Nest-Mama" und liebe Freundin!

 

Auszüge daraus:

Keine Angst mehr vor der Geburt?

Wie ich meine früheren Geburtserlebnisse verarbeitete um bei meinem dritten Kind endlich gut vorbereitet und ohne Angst in die Geburt zu gehen

 

Die erste Geburt: Unbewusst begonnen und traumatisch erlebt

Meinen ersten Sohn bekam ich mit 22 Jahren. Ich freute mich sehr auf das Baby, hatte mir eine Geburtsklinik ausgesucht und dort einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. (...)

So fuhren wir ins Krankenhaus. Dort sollte ich noch eine Weile Treppensteigen. Der Wehenschmerz war vorhanden, aber auszuhalten. Meine innere Haltung war cool, jung, überheblich, ich fühlte mich gesund und fit. (...)

Relativ plötzlich stieg der Wehenschmerz stark an. Ich verstand nicht mehr, was mit meinem Körper geschah.

Mein Versuch, den Schmerz bewusst zu ignorieren und auszublenden oder auszuhalten,´funktionierte nicht mehr. Ich befand mich plötzlich in einem Kampf gegen meinen Körper. Die Wehen rollten mit Gewalt über mich. Ich fühlte mich hilflos ausgeliefert, bekam große Panik und Angst. Mein Partner konnte mir nicht helfen, keine Hebamme war da um mich zu begleiten. Die Angst wurde zu einer Todesangst und schließlich sogar zu einer

Todesgewissheit. Ich schrie tatsächlich wie man es aus gruseligen Filmen kennt und konnte nicht verstehen, warum niemand im Krankenhaus kam, um etwas für mich zu tun. Wehenpausen konnte ich nicht mehr wahrnehmen. Mein Bewusstsein war gekippt. Zwischen zwei Wehen bestand ich aus Angst und Panik. Schreck über die vorangegangene Wehe, Angst vor der Nächsten. Die Ruhe dazwischen konnte ich nicht mehr erleben. Als endlich eine Hebamme in Sicht war, bettelte ich um eine PDA, aber mit einem kurzen Blick auf mich sagte sie nur ungerührt, es wäre nun zu spät. (...)

Die Erfahrung, wie dieser Todesmoment umschlug, als die Schmerzen schlagartig aufhörten und mein wunderbares Baby mit dem ersten Blick in meine Augen sein Gesicht zu einem kleinen Lächeln verzog, war unbeschreiblich.

Dennoch blieb ein großes Trauma zurück! Das erste Lebensjahr meines Sohnes gelang es mir nicht, über die Geburt zu sprechen, ohne in Tränen auszubrechen. Was war dort geschehen? Warum war für mich die Geburt so schrecklich, so schmerzhaft gewesen? Sie war doch medizinisch völlig unkompliziert. Ich war nur ungefähr zwei Stunden im Kreissaal gelegen. Aus Sicht eines Arztes war wohl nichts Ungewöhnliches passiert. Im Laufe der Jahre versuchte ich, das Erlebte zu verdrängen. Bis ich sieben Jahre später erneut schwanger war.

 

Die zweite Geburt: PDA – Selbstbestimmung oder Selbstbetrug?

Mit 29 war ich also erneut schwanger. Die gesamte Schwangerschaft über versuchte ich, nicht mit dem Thema Geburt auseinanderzustezen, so als könne ich es dadurch verhindern. Meine Freundinnen um mich herum bekamen Kinder, viele von ihnen waren eher alternativ, gingen in Geburtshäuser und sprachen von „natürlicher Geburt“. Ich wollte nicht so viel davon hören. Ich war überzeugt davon, dass diese Frauen keine Ahnung hatten. Wer konnte schon meinen Schmerz verstehen? Wer hätte das Recht gehabt, meinen Schmerz abzutun? Wollten die anderen Frauen nur nicht zugeben, dass es für sie genauso schlimm war? Oder war mit mir irgendetwas nicht richtig, weil es bei mir so schlimm gewesen ist? Ich wusste nicht, mit wem ich darüber sprechen sollte. Mein Denken war sehr schulmedizinisch. Die Aufgabe von Hebammen war mir nicht wirklich klar. Sie erschienen mir einfach wie eine Art besonderer Krankenschwestern für das Thema Geburt. (...)

Auch dieses Mal kam mein Kind, diesmal eine Tochter, nachdem ich einen Tag mit Wehen bei schönem Wetter im Park verbracht hatte, innerhalb von ca. 3 Stunden im Kreissaal zur Welt. Die PDA war professionell gesetzt worden. Die Geburt war sehr ruhig, ich war erstaunt als ich mein Kind in den Arm nehmen konnte und fühlte mich glücklich aber auch leicht entrückt. So, als wäre ich nicht ganz anwesend gewesen, bei der Geburt meines Kindes. Die Geburt meiner Tochter war gut. Medizinisch perfekt. Emotional angstfrei aber auch etwas  verwirrend. Als ob meine Seele nicht ganz verstanden hätte, was geschehen war. (...)

Ich konnte meine Tochter bekommen, ohne mich meinem Trauma stellen zu müssen. Ich hatte mein Trauma nicht aufgearbeitet aber ich war auch nicht retraumatisiert worden. Zum damaligen Zeitpunkt war es genau das, was ich erfahren und lernen konnte. Die Art der Geburt passte zu meiner inneren Entwicklung.

 

Die dritte Geburt: Intensive Vorbereitung führt zu innerer Klarheit

Es dauerte noch einmal 10 Jahre, bis ich erneut schwanger war. Nun war ich bereits 40 Jahre alt geworden. Die letzten Jahre hatte ich mich mit intensiver Selbstentwicklung beschäftigt. Bewusstseinsentwicklung, Aufarbeitung von familiären emotionalen und psychischen Belastungen sowie bewusste Auseinandersetzung mit inneren Themen. Die dritte Schwangerschaft begann emotional innerlich sehr beunruhigend. Ich spürte, dass ich mich erneut dem Thema Geburt würde stellen müssen. Die ersten Monate hatte ich panische Angst davor. Ich ließ die traumatischen Erinnerungen der ersten Geburt aufsteigen, weinte viel und spürte meine starken Ängste. (...)

Nun arbeitete ich also monatelang an dem Thema Geburt. Ich suchte mir bald schon eine erfahrene Hebamme, die mir angenehm war. (...)

Ich begann erstmal damit, Bücher über die Geburt zu lesen. Das erste Buch war sehr alternativ. Zu alternativ für mich. So weit war ich auch wieder nicht! Allmählich erschloss sich mir mehr und mehr ein Bild über das Kinder kriegen, das sehr vielseitig und vielschichtig war. Ich spürte immer wieder Ärger aufkommen, wenn ich das Gefühl hatte, die alternativen Supermütter, die angeblich so unkompliziert und schmerzfrei entbinden, würden auf mich als Versagerin herab schauen. Anfangs hatte ich Angst davor, dass meine Erfahrungen nicht ernst genommen werden würden. Dass ich einfach als „zimperlich“ gelten würde.

Ich arbeitete körpertherapeutisch. Der Körper speichert alle Erfahrungen. Ich löste Ängste und schmerzvolle Erfahrungen mit Hilfe von erfahren en Therapeuten auf.

Ich arbeitete an meiner Selbstliebe und verstand, dass ich mich selber für meine schmerzvollen Erfahrungen trösten durfte. Ich arbeitete systemisch und verstand, wie schmerzvolle Erfahrungen meiner Mutter und Ahnen auf mich übertragen worden waren. Ich arbeitete kognitiv und erkannte, was bei meiner ersten Geburt alles missachtet worden war. Wo ich mich selbst nicht genügend geachtet hatte und wo mich das Umfeld nicht begleitet hatte. Ich war sehr dankbar für die Hilfe von meinem „Team“ aus befreundeten Therapeuten, die mich dabei begleiteten, alle aufkommenden schmerzvollen Themen liebevoll anzuschauen und dabei tiefgreifende Heilimpulse zu setzen. (...)

Nach einigen Monaten konnte ich erneut Bücher über Geburt lesen und schaute mir „schöne“ Geburten im Internet an. Ich versuchte hinter das Geheimnis der Frauen zu kommen, die scheinbar so leicht entbinden und entdeckte einen wesentlichen Punkt:

Liebevoller Umgang mit sich selbst! Liebevoller Umgang mit Ängsten und mit Schmerz, aber auch mit Intuition, mit innerer Kraft und mit Vertrauen. (...)

Diesmal werde ich mein Bewusstsein nicht vom Schmerz und vom Körper weg lenken. Ich werde den Wehenbeginn nutzen, um mich auf meine Wehen einzustellen. Ich werde verschiedene Geburtspositionen ausprobieren und im Wasser bleiben, wenn es möglich ist. Wenn sich die Geburt anders entwickelt, werde ich versuchen, präsent zu bleiben und liebevoll anzunehmen, was nötig ist. Ich werde versuchen, nicht gegen meinen Körper zu kämpfen, sondern weich mit meinem Körper zu fließen. Ich weiß, dass ich in guter Begleitung sein werde und ich gehe dieser Geburt mit Respekt und Achtsamkeit, jedoch liebevoll und ohne Angst entgegen. Dafür danke ich von ganzem Herzen meinen wichtigsten Begleitungen:

 

Fabian Goldbrunner (Mein geliebter Verlobter und wichtigster Therapeut www.einheitskraft.de)

Bianca Steinbauer (Vielseitige Heilpädagogin-Traumapädagogin-Ergotherapeutin - u.A. spezialisiert auf Schwangerschaft & Geburt – www.dasnest-miesbach.de)

Barbara M. Oechsler (Großartige Schriftstellerin und Frau! www.friedenstrainer.de)

Kick van Walbeek (Hebamme www.hebammenpraxis-sonnenstrahl.de)

 

Nachtrag:

Die Mama brachte ihren kleinen Sohn in einer als selbstbestimmt, mit sich selbst verbunden und als gut begleitet erlebten Geburt im Krankenhaus Agatharied zur Welt - wie erhofft ohne PDA :-)

 

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